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Marktstudien zu E-Publishing, E-Commerce

 

     
    AKEP im Börsenverein des Deutschen Buchhandels:
    Medienneutrales Publizieren
      Veröffentlicht im Dezember 1999, 77 Seiten
      Preis: 398,- DM, reduziert 198,- DM für Mitglieder des Börsenvereins
    (AKEP) Verlage werden sich noch mehr zu Informationsdienstleistern entwickeln als bisher. Das ist das Ergebnis der Untersuchung, deren Resultate der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren - AKEP - im Börsenverein des Deutschen Buchhandels soeben veröffentlicht hat.

    Neben CD-ROM- und Internetangeboten planen die befragten Verlage vor allem Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Print-on-demand, Intranet-Publishing und Informationsbroking. Dabei setzen die Verlage auch auf Hybrid-Produkte, bei denen verschiedene Medien miteinander kombiniert werden: Jeweils 54 Prozent der Befragten bieten schon heute die Kombination Print / Online und CD-ROM / Print an. Neue und "alte" Medien ergänzen sich dabei: Bei knapp 60 Prozent der befragten Verlage hat ein vergleichbares elektronisches Produkt keine negativen Auswirkungen auf die Printauflage.

    Die Untersuchung, die von der Unternehmensberatung Heinold, Spiller & Partner durchgeführt wurde, basiert auf einer Befragung von AKEP-Mitgliedsverlagen.

    Website: http://www.akep.de/
    Kontakt: info@akep.de
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    Diebold Deutschland GmbH:
    Strategiekompass für erfolgreiches Internet-Business im Verlagsumfeld
      Veröffentlicht im Oktober 1999, 450 Seiten
      Preis: 1.349,52 DM (690 Euro) zzgl. MwSt.; reduziert 958,36 DM (490 Euro) zzgl. MwSt. für IFRA- bzw FIPP-Mitglieder
    (Diebold) Ziel der Studie ist es, dem Verlagsmanagement einen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem es die strategische Neuausrichtung seines Geschäfts vorantreiben kann. Die Studie zeigt auf, welche Änderungen sich für die tragenden Pfeiler des Online-Publishing ergeben:
    Geschäftsmodell - Das Internet verlangt von Verlagen eine Neuausrichtung der bestehenden Geschäftsmodelle. Die herkömmlichen Umsatzquellen fallen im Online-Geschäft fast ausnahmslos weg. Neue Finanzierungsmodelle müssen gefunden werden.
    Organisation- Erfolgreiches Internet-Business kann nicht innerhalb der existierenden Strukturen entstehen. Aufgrund neuer Prozessanforderungen und veränderter Mitarbeiter-Qualifikationen sind Versuche zum Scheitern verurteilt, das Internet-Geschäft innerhalb der bestehenden Organisation quasi "nebenbei" zu betreiben.
    Marketing - Das Internet als virtueller Marktplatz verlangt einen von Grund auf erneuerten Marketing-Mix. Individualisierung von Inhalten und die Flexibilisierung von Preisen sind dabei zwei der wesentlichen Eckpfeiler. Zur besseren Targetierung von Lesern bzw. Anwendern müssen Verlage zudem gezielt 1:1-Marketing-Kompetenz aufbauen.
    Technologie - Innovative Services und individualisierte Informationsangebote werden erst durch durch das Internet und verwandte Technologien ermöglicht. Heute noch existierende technologische Barrieren dürfen das strategische Handeln nicht bestimmen. Solche Engpässe werden schon mittelfristig behoben sein.
    Die Studie enthält 160 Graphiken, 40 Best-Practice-Beispiele und fünf interaktive Checklisten. Sie gelangt zu fünf strategischen Empfehlungen:
    1. Verlage müssen die Informations-, Interaktions- und Transaktionsbedürfnisse ihrer Zielgruppen in den entsprechenden Online-Angeboten zusammenführen, um attraktiv zu sein.
    2. Verlage müssen ihr bisheriges, primär journalistisch, kulturell bzw. erzieherisch geprägtes Selbstverständnis im Online-Business revidieren und durch ein Selbstverständnis als Broker von Informationen und Dienstleistern ersetzen.
    3. Verlage müssen dem Umstand Rechnung tragen, dass das Internet den Publikationszyklus und somit die Grenzen zwischen den einzelnen (Print-) Medien nivelliert.
    4. Verlage müssen unabhängig von ihrer gegenwärtigen Positionierung im Online-Business ihre bisherigen Wertschöpfungsketten durch neue substituieren.
    5. Verlage müssen sich mit Service-, Technologie- und Medienpartnern vernetzen, um eine Chance auf eine dauerhafte Etablierung im Internet zu haben. Online-Verlagsauftritte ohne Kooperationspartner sind zum Scheitern verurteilt.
    Website: http://www.diebold-digital.com/
    Kontakt: marziegl@debis.com

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    Deutsche Fachpresse:
    Online-Umfrage 1999. Fachinformationen im Internet
      Veröffentlicht im September 1999, 22 Seiten
      Download kostenlos
    (Fachpresse) Die deutsche Fachpresse Online-Umfarge wurde im Frühsommer 1999 zum zweiten Mal durchgeführt. Ziel war es erneut, Daten über Nutzerstruktur und Nutzerverhalten von redaktionellen Fachangeboten im Internet zu erheben. Die Daten wurden mittels der "Click-me"-Methode im Zeitraum Ende Mai bis Mitte Juli 1999 auf 91 B-to-B-Websites von Mitgliedsverlagen der Deutschen Fachpresse erhoben. 2960 Fragebogen wurden ausgefüllt und teilweise im Vergleich zu den entsprechenden Angaben von 1998 ausgewertet. Zusammenfassung der Ergebnisse:
    1. Für Fachnutzer hat sich das Internet als wesentlicher Bestandteil der beruflichen Recherche etabliert. Auch e-Commerce kommt bereits heute eine hohe Bedeutung zu.
    2. Die Nutzer von Online-Fachinformationen fühlen sich im Internet zu Hause und nutzen es zu 95% mehrmals wöchentlich. Hauptnutzungsmotivation ist dabei der professionelle Einsatz des Internets. 66% der Befragten nutzen das Internet zusätzlich zu Hause für private Zwecke.
    3. Mehr als 42 % der Befragten sind in leitender Position tätig. In der Auswertung werden Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Vorstandsmitglieder zu der Gruppe Entscheider zusammengefasst. Für die Entscheider ist die Nutzung des Internets ein wesentlicher Faktor im beruflichen Informationsbeschaffungsprozess geworden.
    4. 30 Minuten verbringen die Entscheider durchschnittlich je Session im Internet. Dabei rufen sie vorwiegend aktuelle Informationen ab oder recherchieren in Datenbanken.
    5. Fachinformationsangebote im Internet werden genutzt als zielgerichtete Ergänzung von Fachzeitschriften und Newslettern. 71% der Befragten gehen davon aus, dass das Internet die Fachzeitschriften teilweise substituieren wird.
    6. Werbebanner werden als zeitgemäße Werbeform angesehen. Online-Werbung empfinden 42% nicht störend, jeder Dritte wird durch Werbung sogar neugierig gemacht.
    Website: http://www.fachpresse.de/
    Kontakt: BV-Fachpresse@t-online.de

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    W3B (Fittkau & Maaß):
    W3B-Profile "Bücher im Internet"
      Veröffentlicht im März 2001
      Preis: 460 EUR netto

    (W3B) Aus der W3B-Internet-Umfrage, die im Herbst 2000 zum 11. Mal durchgeführt wurde, werden Resultate zum Thema "Bücherkauf im Internet" ausgewiesen. Alle Daten sind in tabellarischer Form dokumentiert. Enthalten sind unter anderem Ergebnisse zu:

    - Bekannheit und Nutzung der Buch-Shops im Internet
    - Zielgruppen der drei großen Online-Buchshops Amazon, BOL und Libri
    - Daten zu den Nutzertypen "Buch-Interessierte", "Hobby-Leser" und "Online-Buchkäufer"
    - den beliebtesten Buchgattungen
    - Nennungen von Vor- und Nachteilen des Online-Buchkaufs
    - Anforderungen der Nutzer an Online-Buchshops

    Dem Themenband ist ein Abschnitt mit Grafiken und Kommentaren vorangestellt welche die Trends im Themenfeld zusammenfassen.

    Website: http://www.fittkaumaass.de/
    Kontakt: w3b@w3b.de

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    Symposion Publishing, Düsseldorf:
    Internetshopping Report 2000
      Veröffentlicht im Februar 2000, 250 Seiten
      Preis: 1.200 DM
    (Symposion) Die Untersuchung, durchgeführt in Kooperation mit der Fittkau&Maaß GmbH, greift auf die Aussagen von 8.738 Internetshoppern zurück. Diese beantworteten einen Online-Fragebogen, der auf den Seiten von 24 führenden Anbietern im deutschen E-Commerce geschaltet war. Themen der Studie:

    • Fakten, Zahlen, Hintergründe zum E-Commerce (Welt/USA/D)
    • Wer sind die Online-Kunden?
    • Welche Produkte bevorzugen sie?
    • Wie viel Geld geben sie aus?
    • Wie häufig werden sie in Zukunft bestellen?
    • Welche Merkmale muss ein guter Internetshop aufweisen?
    • Wie häufig werden Bestellvorgänge abgebrochen und warum?
    • Wie sollten Internetshopper angesprochen werden und was müssen die Anbieter tun, damit aus Besuchern Online-Käufer werden?
    In sieben Aufsätzen befassen sich E-Commerce-Praktiker zudem mit den Themen
    • Fakten, Märkte, Trends
    • Electronic Goods
    • Customer Relationship Management
    • Benutzbarkeit von E-Commerce-Angeboten
    • Preiskriege durch Agenten und Allianzen?
    • Erfolgreiches Online-Marketing
    • Backend und Logistik
    Die Studie beinhaltet 56 Abbildungen und 8 Tabellen.

    Website: http://www.symposion.de/
    Kontakt: klietmann@symposion.de

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